90 Jahre WG Oberbergen
Großer Preis des Mittelstandes

Pressemeldungen

 

 

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07.01.2017 | regiotrends.de

Eisweinlese in Oberbergen

Hier der Link zu einem Bericht über die Eisweinlese in Oberbergen:

http://www.regiotrends.de/de/schon-gelesen/index.news.330812.html

29.08.2016 | Badische Zeitung

Neue Weinprinzessin Kaiserstuhl/Tuniberg
Neue Weinprinzessin Kaiserstuhl/Tuniberg

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Generalversammlung
Generalversammlung

WINZER ERHALTEN 18 PROZENT MEHR GELD (BADISCHE ZEITUNG 18.1.2016)
Ein Geschäftsjahr der Superlative für die
Winzergenossenschaft Oberbergen
Eine ganz besondere Jahreshauptversammlung erlebten die Mitglieder
der WG Oberbergen am Freitagabend. Zum einen konnte Geschäftsführer
Erwin Vogel für das Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatzrekord
vermelden, bei dem mit 10,07 Millionen Euro zum ersten Mal die 10
Millionen-Euro-Grenze überschritten wurde. Dies entspricht einer
Steigerung um 16 Prozent. Zum anderen wurde der seit 1991
amtierende Vorstandsvorsitzende Friedrich Schill verabschiedet und zum
Ehrenvorstand ernannt (die BZ berichtet noch).

Für ihre langjährige Treue zur WG Oberbergen wurden zahlreiche Winzerinnen und Winzer
geehrt.

1. Die Winzergenossenschaft Oberbergen hat äußerst gut gewirtschaftet.Foto: Gerold Zink
Qualität steht im Vordergrund
In seinem letzten Bericht als Vorstandsvorsitzender erläuterte Schill, dass der
Herbst 2014 sowohl in Quantität wie Qualität eine Wunschernte erbracht habe.
Auch die positive wirtschaftliche Gesamtlage in Deutschland habe das überaus
gute Ergebnis der WG begünstigt. Wichtig sei jedoch vor allem das konsequente
Bemühungen um Qualität. Es sei der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg der
WG Oberbergen.

Geschäftsführer Vogel erläuterte die wichtigsten Bilanzzahlen für das abgelaufene
Geschäftsjahr (1. Juli 2014 – 30. Juni 2015). Parallel zur Steigerung des
Umsatzes konnte man mit 3,3 Millionen Liter Wein (Vorjahr: 2,6 Millionen Liter)
auch beim Absatz ein Plus von 27 Prozent erzielen.

Von einem "Jahr der Superlative", bei dem alles gepasst habe, sprach Vogel.
Dazu zählt auch die beeindruckende Steigerung des den Winzern ausgezahlten
Traubengeldes um 18 Prozent. Pro Liter Wein wurden am Markt durchschnittlich
3,05 Euro erlöst, was einem Rückgang von 9 Prozent entspricht. Durch eine
deutliche Senkung der Kosten konnte die Rohspanne aber dennoch konstant
gehalten werden. Zum Stichtag 30. Juni 2015 lagerten in den Kellern 2,7
Millionen Liter, was 10,8 Verkaufsmonaten entspricht.
Müller-Thurgau dominiert
Unverändert stellt sich die Sortenstruktur der WG dar. Mit 35 Prozent dominiert
der Müller-Thurgau, der Anteil des Spätburgunders liegt bei 27 Prozent, knapp
gefolgt vom Grauburgunder mit 24 Prozent. Der Anteil des Weißburgunders liegt
bei 10 Prozent, 4 Prozent entfallen auf andere Sorten. Im Hinblick auf den
Grauburgunder wies Vogel darauf hin, dass mit dem Oberbergener
Grauburgunder Kabinett 12,7 Prozent des Umsatzes erzielt werden und dass man
mit nur 13 Artikeln des umfangreichen Verkaufssortiments 50 Prozent des
Umsatzes generiert.

Insgesamt bewirtschaften 453 Winzerinnen und Winzer die 363 Hektar
Ertragsrebfläche (Vorjahr: 360 Hektar). 61 Prozent der Weine der WG werden im
Lebensmittelhandel abgesetzt. 19,5 Prozent beträgt der Anteil des Fachhandels,
15 Prozent gehen an Privatkunden und 4,5 Prozent an die Gastronomie.
Vogel machte deutlich, dass es auch in Zukunft keine Kompromisse bei der
Traubenqualität geben dürfe. Die weithin bekannten Namen Bassgeige und
Kirchberg leisteten einen wesentlichen Beitrag zum hervorragenden Image der
WG. Vogel appellierte an die Winzer, dieses Image weiterhin offensiv nach außen
zu tragen. Mit der Fertigstellung der neuen Abfüllanlage, die während des
Herbstes 2015 ihre Feuertaufe erfolgreich bestanden habe, verfüge man
nunmehr auch in diesem Bereich über modernste Technik. In näherer Zukunft
stünden weitere Investitionen im Bürobereich an. Den Kundenwünschen
angepasst habe man die Öffnungszeiten im Barverkauf, außerdem habe man im
vergangenen Jahr erstmals einen Wein vegan ausgebaut. Vogel zeigte sich
zuversichtlich, dass es dafür eine Kundengruppe geben wird.

Aufsichtsrat kontrolliert Winzer

Der Aufsichtsratsvorsitzende Kilian Schneider betonte, dass gute Trauben, ihr
guter Ausbau im Keller und die gute Positionierung am Markt die Grundpfeiler
des Erfolgs darstellten. Insofern werde die Kontrolle der Rebanlagen weiterhin zu
den grundlegenden Aufgaben des Aufsichtsrates zählen. Im Hinblick auf das
Image der WG erläuterte Schneider, dass es wichtig sei, dass man in der
Außenwahrnehmung nicht als Großbetrieb erlebt werde. Vielmehr müsse man
verdeutlichen, dass eine Vielzahl von Winzerfamilien den Erfolg der WG sichere.
Verbandsprüfer Olaf Stockmann bescheinigte der WG eine gute Arbeit und eine
Spitzenposition unter den badischen Winzergenossenschaften. Für die überaus
positive Entwicklung bei Absatz und Umsatz seien vor allem die Erfolge im
Discount- und Offenweingeschäft verantwortlich.

Gut neuer Vorstandsvorsitzender

Der langjährige Vorstandsvorsitzende Friedrich Schill durfte aus Altersgründen
nicht mehr gewählt werden. Zum neuen Vorsitzenden der WG wurde sein
bisheriger Stellvertreter Rainer Gut gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender
ist Florian Schneider. Aus dem Aufsichtsrat wechselt Bernd Strub in den
Vorstand.
Turnusgemäß standen auch die beiden Aufsichtsräte Fridolin Baumgartner und
Kilian Schneider zur Wahl, die beide in ihrem Amt bestätigt wurden. Für den in
den Vorstand aufgerückten Bernd Strub musste ein neuer Aufsichtsrat gefunden
werden. Für diesen Posten bewarben sich Franz Stocker und Matthias Gut. Bei
der geheimen Wahl ergab sich das Kuriosum, dass beide Kandidaten jeweils 69
Stimmen auf sich vereinigen konnten. In dem dadurch erforderlichen zweiten
Wahlgang setzte sich dann schließlich Matthias Gut durch.

Zahlreiche Mitglieder geehrt

Für ihr langjähriges Engagement in der WG konnten zahlreiche Winzerinnen und
Winzer geehrt werden. Franz Gut ist seit 50 Jahren dabei und Erich Schill,
Ferdinand Schätzle, Lothar Probst, Bernhard Flesch, Eckhard Schneider, Reinhard
Stocker und Moritz Gerig seit 40 Jahren. Seit einem Vierteljahrhundert
engagieren sich Klara Dürr, Andrea Schill, Jutta Bowe, Severin Schneider,
Wilhelm Schill und Bernd Gut für die WG. Für 30-jährige Betriebszugehörigkeit
wurde Doris Adler mit einem Weinpräsent bedacht.

WG Oberbergen
Geschäftsjahr 2015/16
Vorstandsvorsitzender: Rainer Gut
Geschäftsführer: Erwin Vogel
Mitglieder: 453 (Vorjahr: 452)
Ertragsrebfläche: 363 Hektar (Vorjahr: 360 Hektar)
Absatz: 3,3 Millionen Liter (Vorjahr: 2,6 Millionen Liter)
Umsatz: 10,07 Millionen Euro (Vorjahr: 8,7 Millionen Euro)
Bestand zum 30. Juni 2015: 2,7 Millionen Liter Wein (entspricht knapp 11
Verkaufmonaten)
Sortenspiegel: 35 Prozent Müller-Thurgau, 27 Prozent Spätburgunder, 24
Prozent Grauburgunder, 10 Prozent Weißburgunder, 4 Prozent sonstige Sorten
Abnehmerstruktur: 61 Prozent Lebensmittelhandel, 19,5 Prozent Fachhandel,
15 Prozent Privatkunden, 4,5 Prozent Gastronomie

Badische Zeitung | Ausgabe 29.09.2015

Neue Abfüllanlage
Neue Abfüllanlage

Winzergenossenschaft Oberbergen investierte 1,6 Millionen in neue Technik
In der Winzergenossenschaft Oberbergen wurde pünktlich zur Lese 2015 die derzeit modernste Abfüllanlage des Kaiserstuhls installiert.
VOGTSBURG-OBERBERGEN. I"Diese Anlage ist das Beste, was es momentan auf dem Markt gibt", so Geschäftsführer Erwin Vogel, "sie ist unsere Investition in die Zukunft."
8000 Flaschen pro Stunde
Mit der neuen Anlage können pro Stunde bis zu 8000 Weinflaschen befüllt werden. Die eingebaute Flaschenspülung sorgt mit ihrem 24-stelligen Sterilisator, der die Flaschen innen mit einer Chlordioxyd-Lösung ausspritzt, und dem 30-stelligen sogenannten Rinser (Spüler), der die Flaschen anschließend mit sterilem Wasser spült, für eine umweltschonende Reinigung der Flaschen.

Geschlossenes System
Für den Betrieb sei die überaus schonende Füllung jedoch der größte Vorteil der Abfüllanlage, heißt es in einer Pressemitteilung der WG.

Das in sich geschlossene System, das mit leichtem Überdruck arbeitet, verhindere, dass weder Staub noch andere Fremdkörper in die Nähe des Glases oder ins Glas selbst gelangen. Das Befüllen der leeren Flaschen mit Stickstoff gewährleiste eine längere Lagerung der Flaschen und verhindere eine Oxidation. Eine Abfüllung ohne Sauerstoff sei so gesichert. Zusätzlich zur neuen Füllanlage wurden Transportbänder sowie Trockentunnel erneuert und den verschiedenen Flaschenformaten der Winzergenossenschaft angepasst.
 
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Aktuell laufen in Oberbergen stündlich rund 5200 Flaschen vom Band. Die Gesamtinvestition für die Anlage beläuft sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Damit ist die 2014 begonnene Erneuerung der kompletten Füllstraße abgeschlossen.

Breisach aktuell | Ausgabe Ausgabe 11/15

Baßgeige eingeweiht
Baßgeige eingeweiht

In einer Feierstunde im Gewann Leh, wurde die von der Firma
Stahlbau Lang gestiftete stählerne Skulptur einer Baßgeige im
Beisein zahlreicher Ehrengäste und Winzern eingeweiht.
Die Skulptur stiftete die Stahlbaufirma aus Eimeldingen anlässlich ihres 90 jährigen Bestehen der Winzergenossenschaft Oberbergen, erwähnte der Vorstandsvorsitzende der WG und Ortsvorsteher Friedrich Schill, in seinen
Dankesworten. „Um einen optimalen Platz für das Geburtstagsgeschenk zu finden, wurde zunächst die Geige provisorisch vor dem  Sommerfest der Winzergenossenschaft im letzten Jahr an der jetzigen Stelle aufgestellt, berichtete
der Vorsitzende Schill. Gestaltet und mit Tuffstein aufgebaut wurde das Monument von Steinmetz Roland Weis und von Hermann Schneider. Als Herkunft des Namen ,,Baßgeige“ gibt es historisch zwei Versionen. Die eine ist die
kirchliche Version. Oberbergen gehörte ursprünglich zur Mutterkirche Bischoffingen. Beim Gang zur damaligen Kirche in Bischoffingen führte der Weg über den Kuckuckspass in das Nachbardorf nach Bischoffingen. Im Laufe der
Zeit wurde aus dem Namen Kuckuckspass die Baßgeige, was auf
die Geländeform des Berges zurückzuführen ist. Bereits 1971 wurde der Gewann Baßgeige, als Lage in die Weinbergsrolle eingetragen, betonte Schill. Unter Mitwirkung eines Grafikers sei die Geige als Logo 1993/94 zum jetzigen Markenzeichen und Firmenlogo entstanden. Dieses Logo wurde inzwischen zu einer Bildmarke für das Unternehmen und fand einen festen Platz in der Weinwirtschaft. Geschäftsführer Erwin Vogel dankte Friedrich Schill für die Planung und Umsetzung der Maßnahme. Vogel sagte zum Abschluss: „Dieses Wahrzeichen möge immer wachend auf die Winzer und die Reben schauen und Jahr für Jahr ihnen gute Ernten bescheren.

Badische Zeitung

Eine Baßgeige als Jubiläumsgeschenk

VOGTSBURG-OBERBERGEN. Eine stählerne Bassgeige, das Markenzeichen der bekanntesten Oberbergener Weinberglage, wurde dieser Tage im Gewann Leh im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Beisein zahlreicher Ehrengäste, Winzern und Sponsoren eingeweiht.

Das 90-jährige Bestehen der Winzergenossenschaft hatte die Firma Stahlbau Lang aus Eimeldingen zum Anlass genommen der WG eine stählerne Bassgeige als Jubiläumsgeschenk zu überreichen, erklärte Ortsvorsteher und WG-Vorsitzender Friedrich Schill in seinen Dankesworten.

Zunächst galt es, einen optimalen und gut sichtbaren Platz für das Geschenk zu finden. So sei die Geige bereits vor dem letztjährigen Sommerfest der Winzergenossenschaft provisorisch am jetzigen Standort aufgestellt worden. Bei den Bürgern sei der Platz gut angekommen, so Schill. Gestaltet und mit Tuffstein aufgebaut wurde das Monument von Steinmetz Roland Weis und von Hermann Schneider.

Zwei Erklärungen für die Lagenbezeichnung

Für die Herkunft der Lagenbezeichnung ,,Bassgeige" gibt es zwei historische Erklärungen. Die eine ist die kirchliche Version. Oberbergen gehörte ursprünglich zur Mutterkirche Bischoffingen. Beim sonntäglichen Kirchgang führte der Weg über den sogenannten Kuckuckspass nach Bischoffingen. Im Laufe der Zeit bürgerte sich als Bezeichnung für den Kuckuckspass jedoch der Name Bassgeige ein, wohl weil die Form des Berges an die Umrisse des Instrumentes erinnert.

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Badische Zeitung | Ausgabe 14.03.2015

Der beste Grauburgunder der "Pro Wein"
Der beste Grauburgunder der

http://www.badische-zeitung.de/vogtsburg/der-beste-grauburgunder-der-pro-wein--102453844.html

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