Pressemeldungen

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21.12.2009:
Badische Zeitung

Das Warten hat sich gelohnt
Eiswein mit über 200 Öchsle


Das Warten auf den Frost hat sich für die Winzer am Kaiserstuhl gelohnt. Jetzt wurden in Burkheim und Oberbergen bei einer Temperatur von minus 10 Grad Trauben für Eiswein gelesen.

Bei eisiger Kälte und leichtem Schneefall wurden am Samstagmorgen am Kaiserstuhl Trauben für Eiswein geerntet.

VOGTSBURG-BURKHEIM/OBERBERGEN (htr/gz).

(...)Gar 212 Öchsle wurden in der WG Oberbergen bei einem Ruländer Eiswein gemessen. Dort hatte nach der Weihnachtsfeier des Unternehmens Kellermeister Wolfgang Schupp um 7 Uhr den Startschuss für die Aktion gegeben. Etwa 20 Personen fuhren dick eingepackt in das ausgesuchte Rebgrundstück. Etwa 200 Liter Ruländer Eiswein war der Ertrag. "Für die Winzergenossenschaft Oberbergen ist dies ein krönender Abschluss eines außergewöhnlichen Jahrgangs", betonte Geschäftsführer Rolf Hofschneider.


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23.07.2009:
Badische Zeitung

Ausgabe Kaiserstuhl

Badische Zeitung 23. Juli 2009
1500 Besucher beim Sommerfest in Oberbergen
VOGTSBURG-OBERBERGEN (bbon). Edle Weine
und prickelnde Sekte konnten am vergangenen Wochenende rund um die WG Oberbergen verkostet werden. Die örtlichen Vereine und die
Winzergenossenschaft veranstalteten zum 3. Mal ein Sommerfest. Trotz wechselhaften Wetters kamen rund 1500 Besucher und ließen sich die Tropfen und regionalen Köstlichkeiten am Fuß der
Weinbergslage "Bassgeige" schmecken. Ein buntes musikalisches Programm sorgte für Unterhaltung.
Der Musikverein des bürgerlichen Krankenvereins aus Breisach eröffnete das Sommerfest.
Anschließend gaben die "Drei singenden Winzer" schwungvolle Wein- und Volkslieder zum Besten.
Am Abend sorgte die Coverband "XX Cult" bei der Sommernachtsparty für den richtigen Sound. Mit Hits von Joe Cocker bis Tina Turner wurden die Gäste bestens unterhalten.
Am Sonntag spielten die
Oberbergener Winzerkapelle und
die "Die Fidelen Forchheimer".

Kellerführungen für Kinder
Sehr beliebt waren die Erlebniskellerführungen für Kinder mit dem 2. Kellermeister Thomas Knab.
Fast 100 kleine Nachwuchswinzer wollten alles rund um den vergorenen Traubensaft erfahren.
Außerdem durften sich die Kleinen beispielsweise selbst beim Abfüllen versuchen oder einen Weintank von innen anschauen. Unter dem Motto "Wie sehen Kinder die Bassgeige" wurde auch
eine Malaktion veranstaltet, die kleinen Kunstwerke wurden danach ausgestellt.
Aber auch die erwachsenen Weinfreunde kamen bei den Führungen durch den Holzfasskeller auf ihre Kosten. Dabei erfuhren sie unter anderem Wissenswertes rund um den Weinbau und die Geschichte der WG Oberbergen. Anschließend konnten im Genussatelier die edlen Tropfen probiert
werden.
Schon am Samstagnachmittag sei die Stimmung sehr gut gewesen, berichtete Erwin Vogel, der für die Organisation verantwortlich war. "Wir waren sehr zufrieden mit dem Besuch", zog er Bilanz.
Fast jeder Platz sei besetzt gewesen. Auch den Seniorinnen und Senioren aus Breisach und Vogtsburg, die zum munteren Treiben eingeladen wurden, habe das Sommerfest sichtlich gefallen.
Autor: bbon


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21.01.2009:
WEINWIRTSCHAFT

Ausgabe Nr. 1/2009

WEINWIRTSCHAFT 2007er
Oberbergener Baßgeige
Grauer Burgunder
Kabinett trocken 0,75 l

Sieger beim Wettbewerb
Die 100 Weine des Jahrgangs 2008

1. Sieger
in der Kategorie
Deutsche Genossenschaften
Weißwein 2008

3. Sieger
in der Kategorie
TOP 3 Weißwein international


Für die Ermittlung der Sieger wurden mehrere Kriterien
herangezogen. Die wichtigsten Faktoren für die Auswertung bildeten
neben der sensorischen Beurteilung das Preis-Leistungsverhältnis, die
Marktbedeutung, das Image/Marketingkonzept und natürlich das
Abstimmungsergebnis der Leser der Zeitschrift.


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20.01.2009:
Badische Zeitung

Ausgabe Kaiserstuhl

Bilanz des Geschäftsjahres 2007/08
WG Oberbergen hatte zu wenig Wein im Keller
Die erfolgsverwöhnte Winzergenossenschaft Oberbergen musste im Geschäftsjahr 2007/08 (1. Juli bis 30. Juni) etwas kürzer treten. Der Grund: Es lag zu wenig Wein im Keller. Deshalb sank der Absatz um 14 Prozent auf 2,72 Millionen Liter.



VOGTSBURG-OBERBERGEN. Weil der Durchschnittserlös je Liter Wein jedoch von 2,72 auf 2,95 Euro erhöht werden konnte, ging der Umsatz nur um 6 Prozent auf 8,1 Millionen Euro zurück. Die Auszahlung an die Winzer verringerte sich, liegt aber weiterhin im Spitzenbereich des Kaiserstuhls.

Wie Geschäftsführer Rolf Hofschneider in der Jahreshauptversammlung berichtete, stiegen die Kosten ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau um 28 Cent je Liter und belasteten das Ergebnis somit spürbar. Zum 30. Juni 2008 betrug der Weinvorrat 2,7 Millionen Liter, was rechnerisch 12 Verkaufsmonaten entspricht. Die weißen Sorten sind immer noch knapp, Rotwein gibt es dagegen genügend. Hofschneider appellierte, hier mehr Gelassenheit zu zeigen. Man werde den "Rotweinmarkt weiterhin offensiv angehen", versprach er. So wird in Kürze unter der Bezeichnung "Rotweinserenade" ein neues, hochwertiges Cuvée auf den Markt gebracht. Auch die Reduktion der Erntemenge durch Traubenteilung hat sich laut Hofschneider bewährt. Die daraus resultierende "TT-Linie" mit ihrer außergewöhnlichen Qualität sei gut angelaufen. Bedauerlich sei, dass der Großkunde TUI die bezogenen 0,25-Liter-Flaschen von Spät- auf Grauburgunder umstellen möchte.

Wenig Veränderungen bei der Sortenstruktur
Die Sortenstruktur zeigt sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. 35,5 Prozent der eingelagerten Trauben entfielen auf die Rebsorte Müller-Thurgau, 30 Prozent auf Spät-, 22 Prozent auf Grau- und 7,5 Prozent auf Weißburgunder. Auch bei den Abnehmergruppen änderte sich wenig. 40 Prozent des Absatzes erfolgten an Fachhandel und C & C-Märkte, 39 Prozent wurden an den Lebensmitteleinzelhandel einschließlich Discounter geliefert, 7 Prozent an die Gastronomie und 14 Prozent direkt an die Endverbraucher. Bei den Gebindegrößen macht die 0,75-Liter-Flasche mittlerweile 48 Prozent des Absatzes und sogar 62 Prozent des Umsatzes aus. Während die Sonderfüllungen im Berichtszeitraum eher stagnierten, erhöhte sich der Absatz bei den 0,25-Liter-Flaschen von 85 000 auf 113 000. Die 459 Mitglieder bewirtschafteten eine Ertragsrebfläche von 336 Hektar. Sowohl Hofschneider als auch Friedrich Schill, Vorstandsvorsitzender der WG, bedankten sich bei den Winzern für ihre disziplinierte, engagierte Arbeit im Weinberg. Wenngleich diesmal keine neuen Rekordzahlen präsentiert werden konnten, wendet sich der unternehmerische Blick bereits wieder optimistisch nach vorn. Die Weinlese 2008 war lang, verlief angenehm und erbrachte mit 91 Liter je Ar (3,2 Millionen Liter insgesamt) einen höheren Ertrag als im Vorjahr ? und das bei guten Qualitäten. Zuletzt wurde am 4. Januar 2009 eine Ruländer Trockenbeerenauslese mit 170 Grad Öchsle eingelagert. Kellermeister Wolfgang Schupp charakterisierte die jungen Weine als frisch und lebendig mit idealem Säuregehalt.

Stolz ist die WG Oberbergen wieder auf zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem wurde auf Landesebene eine Top-10-Platzierung erreicht und ein Grauburgunder Kabinett siegte laut der Zeitschrift Weinwirtschaft in der Kategorie "Deutsche Genossenschaften Weißwein".
Kräftiges Umsatzplus in den vergangenen 6 Monaten
Die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres weisen nach Angaben von Hofschneider eine Steigerung von 10 Prozent bei Absatz und Umsatz auf. Es soll weiterhin sinnvoll investiert werden, um den Betrieb wettbewerbsfähig zu erhalten. Um ein deutliches Signal zu setzen, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, künftig auf den Einsatz von Pestiziden zu verzichten und stattdessen auf der gesamten Fläche mit Pheromonen zu arbeiten. Es wurde bereits Kontakt zu den übrigen Weinerzeugern auf den Gemarkungen Oberbergen und Schelingen aufgenommen. Diese Gesprächspartner hätten die Initiative der WG ausdrücklich begrüßt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Kilian Schneider bedankte sich im Namen aller Winzer für die hervorragende Arbeit des gesamten WG-Teams. "Die Mitarbeiter um Rolf Hofschneider können vieles, aber nicht die Erntemengen erhöhen", erinnerte er an den Hauptgrund für das rückläufige Ergebnis. Auch Verbandsprüfer Olaf Stockmann bezeichnete die WG Oberbergen als Spitzenbetrieb mit überdurchschnittlicher Ertragskraft. Von der Kostenexplosion in den Bereichen Energie, Glas und Verpackung könne man sich auch hier nicht abkoppeln. Doch die WG arbeite äußerst kostenbewusst und befinde sich daher in einer komfortablen Situation, um auch die künftigen Herausforderungen zu bewältigen.


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