Pressemeldungen

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05.12.2005:
Badische Zeitung

Ausgabe Montag, 5.12.2005 /Kaiserstuhl

Der Rohbau ist vollendet

Die Winzergenossenschaft Oberbergen feiert an ihrem 2,8 Millionen Euro teuren Neubau Richtfest

Von unserer Mitarbeiterin Petra Littner

VOGTSBURG-OBERBERGEN. Der erste Bauabschnitt des neuen Verkaufsgebäudes der Winzergenossenschaft Ober bergen ist fertig. Mit dem Richtfest am vergangenen Freitag feierten Planer, Bauarbeiter, Winzer und Mitarbeiter des Unternehmens das Ereignis.

Ein ziemlich kalter Wind wehte den Gästen der Feier im Rohbau um die Ohren, als Friedrich Schill, Vorstandsvorsitzender der WG Oberbergen und Ortsvorsteher des Ortes, von einem arbeitsreichen Jahr berichtete, das seit dem Einreichen des Bauantrags in den ersten Dezembertagen 2004 verstrichen sei. So galt es nach dem Spatenstich im März 2005 die Baugrube auszuheben, einen Tunnel als Verbindung zum bestehenden Gebäude zu erstellen und schließlich Wände, Decken und das Dach zu errichten.

Oft hätten die Arbeiter widrigen Witterungsbedingungen trotzen müssen, dennoch seien die Arbeiten zügig vorangeschritten. Schmunzelnd erwähnte er auch das einzige Missgeschick, das während der zurückliegenden Bauphase geschehen sei. Demnach sei ein großer Bagger im Erdreich versunken, sodass nur noch Baggerarm und Führerhaus zu sehen waren, berichtete Schill. Die anschließende Bergung sei jedoch gut gemeistert worden.

Architekt Wolfgang Frey zeigte sich erfreut, dass durch die intensive Zusammenarbeit mit WG-Geschäftsführer Rolf Hofschneider ein repräsentatives Gebäude entstehe. Vielschichtig strukturiert sei der neue Gebäudekomplex auf einer Grundfläche von rund 1000 Quadratmetern, in dem neben dem 300 Quadratmeter großen Verkaufsraum auch ein Lager (400 Quadratmeter) und ein großer Saal (200 Quadratmeter) Platz finden werden.


Auch Platz für

Vereine des Ortes


Die Menge an bisher verarbeitetem Eisen und Holz verglich Frey zum Spaß der Zuhörer mit Größen aus dem Weinbau und wog bildhaft den verschafften Beton mit 2,4 Millionen Litern Wein auf. Georg Hornung, Geschäftsführer der Firma Meurer-Bau, erwiderte, man habe den Wein nicht so schnell trinken können wie auf der Baustelle Beton vergossen wurde.

WG-Geschäftsführer Hofschneider führte im Anschluss durch die noch kahlen Hallen. Im Kellergeschoss verwies er auf die riesige Garage, die auch von ört lichen Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden könne. Im Obergeschoss soll außerdem der großzügige Saal mit Ausblick in drei Himmelsrichtungen ein Raum für Feierlichkeiten werden. Von hier aus wird man auch auf eine Terrasse und schließlich auf den Balkon an der Front des Gebäudes gelangen.

Eine wahre Besonderheit verspricht der Tunnel zu werden. Dieser verbindet nicht nur den Neu- mit dem Altbau, sondern wird die Besucher auf geheimnisvolle Weise in den Keller führen. ? Ich konnte mir die Dimensionen des Baus anfangs gar nicht vorstellen? , erzählt Hofschneider, der sich bereits auf die Einweihung im Frühsommer 2006 freut. Zudem zeigte er sich zuversichtlich, dass auch die veranschlagten Kosten von rund 2,8 Millionen Euro eingehalten werden.

Optimismus sei eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg des Neubaus, hatte Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer betont. Zuvor hatten die Zimmermänner den Richtspruch verlesen, mit dem sie der Winzergenossenschaft wünschten, der Saft der Reben möge stets aufs Neue Fass und Keller füllen. Nach alter Sitte stellten sie auch einen festlich geschmückten Richtbaum auf, der unter dem Applaus der Anwesenden mit Hilfe eines Krans herniedergeschwebt war.


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01.04.2005:
Badische Zeitung vom Freitag, 1. April 2005

Ausgabe Badische Zeitung vom Freitag, 1. April 2005

Badische Zeitung vom Freitag, 1. April 2005  Badische Zeitung vom Freitag, 1. April 2005

Start für Großprojekt

WG Oberbergen beginnt mit Bau des neuen Verkaufsgebäudes

Von unserem Mitarbeiter Alexander Göbel

Mit dem ersten Spatenstich haben gestern Nachmittag die Bauarbeiten für das neue Verkaufsgebäude der WG Oberbergen begonnen.

VOGTSBURG-OBERBERGEN. Mit dem ersten Spatenstich hat gestern Nachmittag die Erweiterung der Winzergenossenschaft Oberbergen begonnen. Gegenüber des bisherigen Gebäudes der Winzergenossenschaft am Ortseingang von Oberbergen soll bis im Juni 2006 ein neues Verkaufsgebäude mit Weinausgabelager entstehen. Die Kosten werden rund 2,8 Millionen Euro betragen.

Die ursprüngliche Idee, den bisherigen Verkaufsraum umzubauen und zu erweitern, hätte sich schnell als nicht sinnvoll erwiesen, erklärte der Vorstandsvorsitzende der WG Oberbergen, Friedrich Schill. So habe sich die Winzergenossenschaft im August 2003 für einen Neubau entschieden. Schill dankte den 7 Grundstückseigentümern für ihre Bereitschaft, Gelände zu verkaufen, sodass die weiteren Planungen schnell vorangehen konnten. Vor wenigen Tagen wurde schließlich die Baugenehmigung erteilt.

"Für die Winzergenossenschaft Oberbergen ist es der größte und bereits 14. Bauabschnitt in 53 Jahren", so der Vorstandsvorsitzende. Das neue Verkaufsgebäude soll den Ortseingang von Oberbergen prägen und eine Visitenkarte für die Winzergenossenschaft und den gesamten Ort sein.

Davon ist auch Architekt Wolfgang Frey überzeugt: "Das neue Gebäude wird in seiner Bedeutung gleich nach dem Rathaus kommen." Insgesamt wird der Neubau ein Gesamtvolumen von etwa 9 Einfamilienhäusern haben und durch einen Tunnel unter der Straße mit dem Hauptgebäude verbunden. So können die Besucher direkt vom neuen 210 Quadratmeter großen Verkaufsraum in die Keller- und Produktionsräume im bisherigen Gebäude gelangen. Die neue Fassade wird so transparent gestaltet, dass auch vom Verkaufsraum aus ein Blick auf den Ort und die Weinberge möglich ist.

"Guten Wein zu machen ist das eine, ihn am Markt zu verkaufen das andere", sagte Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer. Deshalb werde das neue Gebäude sicherlich für Oberbergen und auch für die Stadt Vogtsburg von großer Bedeutung sein. Im Namen der Stadt wünschte Schweizer viel Glück, auf dass die erhofften Erfolge eintreten werden.


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26.01.2005:
Badische Zeitung

Badische Zeitung Badische Zeitung vom Mittwoch, 26. Januar 2005
Ein Dank für die Treue

Ehrungen der WG Oberbergen


Die Winzergenossenschaft Oberbergen ehrte treue Mitglieder, die der Genossenschaft seit 25 und 40 Jahren angehören. (Bild:Rhenisch)

VOGTSBURG-OBERBERGEN (trh). Auch in diesem Jahr ehrte die Winzergenossenschaft Oberbergen wieder mehrere langjährige Mitglieder für ihre Treue zur Genossenschaft.
So gehören Helmut Bruder, Hans Gut, Helga Schupp, Alois Haumesser, Erwin Baumgartner, Arthur Schneider, Anton Schupp, Eugen Stocker, Kilian Schneider, Hans-Peter Schupp, Maria Ball und Hermann Nutto der WG Oberbergen seit 40 Jahren an.
Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft können Kilian H.S. Schneider, Karolina Schindele, Anneliese Schätzle, Bettina Baumer, Gottfried Gut jun., Georg Flesch, Paul Strub und Marianne Scherzinger zurück blicken.


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24.01.2005:
Badische Zeitung vom Montag, 24. Januar 2005

Ausgabe Breisach

"Wir wollen auch weiterhin die erste Geige am Kaiserstuhl spielen"

Winzergenossenschaft Oberbergen kann Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr erneut steigern / Auszahlungsergebnis an Winzer auf hohem Niveau gehalten

Seit 40 beziehungsweise 25 Jahren arbeiten Helmut Baumer und Angelika Liebenstein bei der WG Oberbergen.

VOGTSBURG-OBERBERGEN (trh). Die Genossenschaftswinzer in Oberbergen können mit dem Geschäftsverlauf des vergangenen Jahres zufrieden sein. Trotz leichter Einbußen beim Absatz erzielte die Winzergenossenschaft Oberbergen im Geschäftsjahr 2003/2004 (1. Juli bis 30. Juni) nochmals Zugewinne beim Umsatz. Die Auszahlung an die Winzer wurde auf hohem Niveau gehalten. Dies sei angesichts eines schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes ein echtes Traumergebnis, sagte Geschäftsführer Rolf Hofschneider in der Jahreshauptversammlung der Genossenschaft.
Auch für die Zukunft zeigte sich der Geschäftsführer optimistisch. "Wir wollen weiterhin die erste Geige am Kaiserstuhl spielen", gab er der Versammlung zum Abschluss seines Geschäftsberichtes die Marschrichtung vor. Insgesamt verkaufte der Genossenschaftsbetrieb im abgelaufenen Geschäftsjahr knapp 3 Millionen Liter Wein. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um rund 3 Prozent. Demgegenüber stieg der Umsatz ebenfalls um 3 Prozent und zwar von 8,2 Millionen Euro auf 8,4 Millionen Euro.
Der Durchschnittserlös pro Liter Wein belief sich auf 2,83 Euro nach 2,64 Euro im Jahr zuvor. Leicht angestiegen sind auch die Kosten, was jedoch mit dem Absatzminus zu erklären ist. Mit 327 Hektar blieb die Ertragsrebfläche unverändert, die Zahl der Genossenschaftsmitglieder stieg im Berichtszeitraum um 4 auf nunmehr 450. Bei der Sortenstruktur hat sich der Trend der Vorjahre hin zu den Burgundersorten fortgesetzt. Deren Anteil an der Fläche stieg von 54 auf 56 Prozent. Dies ging auf Kosten des Müller-Thurgaus, dessen Anteil auf 40 Prozent sank. Mit lediglich 4 Prozent spielen die anderen Rebsorten nur eine untergeordnete Rolle.
Geringfügige Veränderungen gab es auch bei der Absatzstruktur. Wichtigste Abnehmergruppen der WG Oberbergen sind mit 50 Prozent (Vorjahr 48 Prozent) nach wie vor der Fachhandel und die Gastronomie. Es folgen der Lebensmittelhandel mit 35,5 Prozent (Vorjahr 37 Prozent) und die lukrative Direktvermarktung mit 14,5 Prozent (Vorjahr 15 Prozent). Drastisch gesunken ist der Weinvorrat, den die Winzergenossenschaft am Ende des Berichtszeitraumes im Keller eingelagert hatte. Betrugen die Vorräte Ende Juni 2003 noch 3,2 Millionen Liter, so waren es ein Jahr darauf, nach der geringen Erntemenge im Herbst 2003, lediglich noch 2,7 Millionen Liter. Diese Menge entspricht ungefähr 11 Verkaufsmonaten. Die ertragreiche Ernte des vergangenen Herbstes kam deshalb wie gerufen. Denn angesichts der geringen Weinvorräte konnte zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres laut Hofschneider nur noch mit "angezogener Handbremse" verkauft werden. Die Folge davon war ein Absatzrückgang während der ersten sechs Monate um rund 5 Prozent. Gleichzeitig stieg der Umsatz jedoch leicht. Mit 4,6 Millionen Kilogramm Trauben (Vorjahr 3,5 Millionen Kilogramm) passe die Erntemenge des Herbstes 2004 genau in den Markt.

Auch Kellermeister Wolfgang Schupp zeigte sich mit dem Ergebnis des vergangenen Herbstes sehr zufrieden, auch wenn die Ernte angesichts der Wetterkapriolen alles andere als einfach gewesen sei. Die Ergebnisse könnten sich dennoch gut sehen lassen. Die Weißweine zeigten sich sehr lebendig und frisch, die Rotweine seien kräftig und gehaltvoll. Stolz zeigte sich Schupp auf die zahlreichen Auszeichnungen, die Oberbergener Weine auch im vergangenen Jahr bei nationalen und internationalen Verkostungen erreichen konnten.Lob bekamen die Verantwortlichen der WG auch vom Badischen Genossenschaftsverband. Das gute Geschäftsergebnis, sagte Verbandsprüfer Karl Becher, sei das Resultat von Weitsicht und richtigen Entscheidungen. Vogtsburgs Bürgermeister Gabriel Schweizer bezeichnete die WG Oberbergen sogar als ein "Flaggschiff des Weinbaus am Kaiserstuhl", auf das die Gemeinde stolz sein könne.
Im Anschluss wurden Helmut Baumer und Angelika Liebenstein für ihre lange Betriebszugehörigkeit geehrt. Bereits seit 40 Jahren arbeitet Baumer im Versand der WG. Dafür erhielt er die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg und einen Geschenkkorb überreicht. Ebenfalls einen Geschenkkorb und einen Blumenstrauß erhielt Angelika Liebenstein, die im Betrieb seit 25 Jahren als Sekretärin tätig ist.
Zum Abschluss stellte Architekt Wolfgang Frey der Versammlung noch einmal die Pläne für ein neues Verkaufsgebäude vor. Mit einer Investitionssumme von 2,8 Millionen Euro sei dies die größte Einzelinvestition, die die Genossenschaft je getätigt habe, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Kilian Schneider.


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